Um 1880 kauften die Eheleute Hubert Kessel ,den heutigen Reitstall Kessel ,der zur damaligen Zeit noch eine Mühle war.

Die Eheleute Hubert Kessel betieben die Mühle und die Landwirtschaft.

Ihr Sohn Josef Kessel erbte den Hof, und führte mit seiner Frau Christine Kessel die Tradition der Mühle fort. Josef Kessel verstarb jedoch unerwartet früh, so das sein Sohn Hubert Kessel schon in jungen Jahren die Geschicke der Mühle und der Landwirtschaft mit Unterstützung seiner Mutter in die Hand nehmen musste. Anfang der 60er Jahre war der Betrieb der Mühle nicht mehr rentabel, und wurde eingestellt.

Josef und Christine Kessel

Der ehemalige teil der Mühle ,wo das Wasserrad und die Abfüllung waren, sind heute teil unseres Reiterstübchens. Von nun an wurde die Landwirtschaft zum Haupterwerbszweig erweitert, jedoch erkannte Hubert Kessel schon früh die Zeichen der Zeit und hatte Ende der 60er Jahre schon die ersten Einsteller mit Pferden.

Belächelt von seinen Berufskollegen, die ja gerade die Arbeitspferde abgeschafft hatten, setzte Hubert Kessel seine Zukunftsplanungen auf einen Reitbetrieb.

Schon Anfang der 70er Jahre schaffte er das Milchvieh ab, und hatte von nun an nur noch Ammentierhaltung. Immer mehr Einsteller kamen zum Reithof Kessel, ein Schulbetrieb mit eigenen Schulpferden entstand. Das erste Dressurviereck wurde errichtet, und der Reitbetrieb wurde nach und nach vergrößert. Anfang der 80er Jahre wurde die Kuhhaltung ganz aufgegeben, die Reithalle und die neuen Stallungen wurden gebaut,mit tatkräftiger Unterstützung seiner

Frau Hubertine Kessel baute Hubert Kessel fortan den Reitstall weiter aus.

Die Pferdeständer wurden nach und nach durch geräumige Pferdeboxen ersetzt, eine Hütte mit Weiden in der Eifel wurden hinzugekauft.

Fortsetzung folgt !